| BMM Schachfreunde Hannover 3- Neustadt 1 |
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| Geschrieben von: Ulf Stoy | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sonntag, den 12. Dezember 2010 um 21:44 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Liebe Schachfreunde,
heute waren wir bei den Schachfreunden Hannover 3 zu Gast. Diese Mannschaft hatte in der letzten Saison dafür gesorgt, dass wir aus der Bezirksliga abgestiegen sind. Die Neustädter sind zwar nicht nachtragend, aber wir wollten uns trotzdem revanchieren. Das wir dazu überhaupt die Gelegenheit hatten, lag daran, dass die Schachfreunde Hannover freiwillig in die Bezirksklasse abgestiegen sind. Diesmal waren wir der klare Favorit! Wir gingen sofort 1 zu 0 in Führung. Gerhard Gömann zeigte seinem Gegner, wie schnell man mit dem Trompowski Angriff gewinnen kann. Für seinen Sieg brauchte er gerade mal 20 Züge und weniger als eine Stunde. Danach klingelte das Handy von Dietricht Kostka. Das hatten wir doch schon mal In der Bezirksturnierordnung steht in Punkt 2.05 folgendes: "2.05 Mobiltelefone, elektronische Hilfsmittel Da aber nicht ausdrücklich beschrieben ist, dass man die Partie damit verloren hat, lasse ich dass durch den Bezirksturnierleiter derzeit noch einmal prüfen. Zurück zum Schach. Mihail Davydov spielte als Weißer Remis. Die Sizilianischen Eröffnung führte diesmal zu einer ausgeglichenen Stellung. Als nächstes musste Ernst Krüger die Segel streichen. Die Eröffnung von Weiß mit Sc3 und danach Sf3 war unorthodox. Damit muss man erst mal richtig klar kommen. Ernst verzichtete auf die Rochade und hatte dafür die offene H-Linie. Allerdings blieb der König in der Mitte und das war letztendlich ausschlaggebend. Dann ging es wieder aufwärts. Herrmann Bodendieck spielte eine sehr solide Eröffnung und konnte seinen kleinen Vorteil immer weiter ausbauen. Im Endspiel gewann er dann überzeugend. Es stand 2,5 zu 2,5. Jetzt war Brett 1 gefragt. Ich nahm mir diesmal ausserordentlich viel Zeit um alle Opfervarianten durchzurechnen. Als ich dann nur noch etwas mehr als 10 Minuten für 25 Züge hatte, musste ich doch auf komplizierte Berechnungen verzichten. Es ist sehr angenehm, wenn der Gegner im Endspiel keine einzige Figur ohne Verlust bewegen kann. Wir führten 3,5 zu 2,5. Oleg Rohn hatte eine schwierge Stellung. aber eine Bauern Vorteil. Martin Nädler spielte eine sehr eigenartige Variante des Slawischen Damengambits. Er hatte jetzt eine Qualität und einen Bauer weniger, war aber noch am kämpfen. Alles kam auf Oleg an. Er schaffte es, souverän den Bauernvorteil zum Sieg zu verwandeln. Neustadt 1 hat wieder zugeschlagen. Sofern nicht mehr als ein Handy klingelt, sind wir diese Saison wohl unschlagbar. Nach der Niederlage von Martin war das Endergebnis von 4,5 zur 3,5. Wir sind jetzt auf dem 2. Platz und haben alle Möglichkeiten den Wiederaufstieg in die Bezirksliga zu schaffen.
Viele Grüße Ulf Stoy - Mannschaftsführer- |
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 24. Januar 2011 um 17:32 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||