| BMM Garbsen/Marienwerder 2 gegen Neustadt 1 |
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| Geschrieben von: Administrator | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sonntag, den 06. Februar 2011 um 20:30 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Liebe Schachfreunde, heute hatten wir es mit Marienwerder/Garbsen 2 zu tun. Wir waren als Tabellenzweiter gegen den Tabellenneunten hoher Favorit. Alles andere als ein deutlicher Sieg wäre eine Überraschung gewesen. Neustadt 1 musste diesmal auf 2 Stammspieler verzichten und verstärkte sich mit den erfahren Kräfte Dr.. Klaus Schütz und Hartmut Heyder aus der 2. Mannschaft. Der Spielverlauf entwickelte sich wie gewünscht. Nach 1 Stunde sah es nach dem erhofften Sieg aus. An Brett 5 hatte Dietrich Kostka eine Figur mehr. Der Gegner kam mit der Schottischen Eröffnung nicht zurecht und versucht in verlorener Stellung noch ein wenig Gegenangriff auf das Brett zu zaubern. Auch Ernst Krüger an Brett 6 hatte schon einen Bauern gewonnen und war sehr gut im Spiel. Klaus Schütz spielte seinen Gegner förmlich an die Wand. Schwarz spielte Königsindisch, aber viel zu passiv. Hartmut Heyder hatte als Schwarzer eine Französich Abtauschvariante auf dem Brett und erlangte langsam Stellungsvorteil. Auch bei Mihail Davydov sah es sehr gut aus. Er hatte deutlichen Vorteil im Zentrum. Die anderen Partien waren relativ ausgeglichen. Dann machte Mihail 2 ungenaue Züge und der Gegner konnte eine Zugwiederholung aufbauen. Er bot Remis und Mihail hätte sehr viel riskieren müssen, um das Remis abzulehnen. Also willigte er in die Punkteteilung ein. Kurz darauf konnte Hartmut seinen Gegner im Endspiel bezwingen. 1,5 zu 0,5 für Neustadt. Martin Nädler hatte am Zweiten Brett eine sichere aber passive Stellung. Weiß bot Remis und Martin nahm nach einiger Bedenkzeit an. Wir führten 2 zu 1. Ich spielte am Ersten Brett gegen Wolfgang Braun. Bei ihm hatte ich 1980 im Schachklub Seelze das Schachspielen gelernt. Die Englische Partie war sehr ausgeglichen. Er bot mir im 24 Zug Remis und da ich die Stellung nicht überziehen wollte willigte ich ein. 2,5 zu 1,5. Alles Bestens. Dann kam allerdings das erste Problem. Der Gegner von Dietrich schaffte es 2 verbundene Freibauern sehr weit vorzubringen. Die Partie war plötzlich nicht mehr gewonnen. Leider aber auch nicht mehr zu halten. Damit stand es dann 2,5 zu 2,5. Als nächstes wollte Klaus Schütz seinen Gegner im Mattangriff besiegen. Er opferte eine Figur gegen 2 Königsbauern. Die schwarze Königstellung war für den Angriff freigeschossen. Leider war der Angriff aber doch nur ein Sturm im Wasserglas. Klaus musste die Waffen strecken und wir lagen plötzlich 2,5 zu 3,5 zurück. Es sah ganz schlecht aus. Unser Top Scorer Hermann Bodendieck hatte aus seiner schönen Stellung durch das Einstellen der Qualität eine Verluststellung gemacht. Damit wäre es eigentlich schon vorbei gewesen. Dann gewann Ernst Krüger soverän sein Endspiel. 3,5 zu 3,5. Alles hing an Herrmann. Wir hofften noch auf ein Wunder und damit auf ein Mannschaftsremis. Der Gegner war aber wohl zu siegessicher. Blackout von Weiß. Herrmann "spießte" den König auf, gewann den Turm und damit die Partie. Sein 5ter Sieg in der 6. Partie!!!! Sieg für Neustadt 4,5 zu 3,5. Zum Schach gehört halt auch ein bischen Glück. Hier die Einzelergebnisse:
In der Tabelle liegen wir jetzt auf dem 2. Platz, punktgleich mit Sulingen, die den Tabellenführer aus Bückeburg bezwingen konnten. Der Aufstieg ist weiterhin möglich. Die Gegner werden aber nicht leichter
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 27. Februar 2011 um 22:26 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||