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| Geschrieben von: US | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Montag, den 09. Mai 2011 um 21:26 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Neustadt steigt auf! Eine Super Saison hat der Schachklub Neustadt durch einen Sieg im Relegationsspiel gegen den Schachverein Laatzen 2 gekrönt. Die Erste steigt in die Bezirksliga auf.
(von links: Gerhard Gömann, Herrmann Bodendieck, Ulf Stoy, dahinter Gerhard Oelze, Martin Nädler, dahinter Hartmut Heyder, Dietrich Kostka, Oleg Rohn; es fehlen Mihail Davydov und Ernst Krüger) Diesmal hatten wir Probleme, rechtzeitig zum Mannschaftskampf in Laatzen anzutreten. Der Hannover Marathon behinderte unsere Anreise. Alle Versuche über Schleichwege zum Spielort zu kommen versagten. Wir mussten einen großen Umweg fahren, aber diese erste Hürde wurde genommen. Diesmal konnte Mihail Davydov nicht mitspielen, da er an den Niedersächsischen Seniorenmeisterschaften teilnahm. Da wir auch auf Ernst Krüger verzichten mussten, waren wir auf unsere starken Ersatzspieler angewiesen. Um 10:00 Uhr setze der Schiedsrichter Fritz Obert die Schachuhren in Gang. Unser Top Scorer Herrmann Bodendieck hatte gleich erheblich Eröffnungsprobleme. Nach 11 Zügen war die Stellung im Prinzip schon verloren. Herrmann kämpfte noch bis 12:30 Uhr, dann stand es 1 zu 0 für Laatzen. An Brett 6 fand Gerhard Gömann die richtigen Züge um gegen die Bird Eröffnung (Weiß spielt 1. Bauer f4) zu bestehen. Auch an Brett 8 sah es sehr gut aus. Hartmut Heyder stand wesentlich besser. Sein Gegner spielte ziemlich passiv. Alle anderen Partien standen mehr oder weniger ausgeglichen. Dann holte Gerhard Gömann den ersten Punkt für Neustadt. Er konnte in einem vorteilhaften Endspiel den gegnerischen Turm „fangen“ und gewann so die Qualität. Später wickelte er in ein gewonnenes Bauernendspiel ab. 1 zu 1. An Brett 1 freute ich mich über die frühe Aufgabe meines Gegners. Seine Stellung war zwar sehr schlecht aber nicht hoffnungslos. Er hätte mit Turm + Läufer gegen Dame durchaus noch weiter spielen können. Wir gingen mit 2 zu 1 in Führung. Um 13:30 Uhr schlug Oleg Rohn zu. Seine Dame konnte in die gegnerische Königsstellung eindringen und die Partie entscheiden. 3. zu 1. Die Partien von Martin Nädler und Dietrich Kostka standen sehr ausgeglichen aber bei Hartmut Heyder lief es nicht so gut. Der Vorteil löste sich langsam in Luft auf. Gerhard Oelze stellte gerade eine Figur ein. Er übersah eine Bauerngabel. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Gerhard spielte voll auf Königsangriff. Er opferte einen Turm und konnte den Gegner mit einem „tödlichen“ Abzugsschach matt setzten. Wir führten 4 zu 1. Jetzt musste nur noch ein Remis her und der Aufstieg wäre geschafft. Falls Laatzen die letzten 3 Partien gewinnt. würden sie uns noch nach Berliner Wertung schlagen. Leider spielte Dietrich Kostka sein Endspiel etwas ungenau und verlor. Jetzt lief noch die Partie an Brett 2 von Martin Nädler und an Brett 8 von Hartmut Heyder. Martin hatte eine Figur geopfert. Sein Gegner nahm das Opfer aber nicht an und hatte dadurch im weiteren Verlauf ein Turmendspiel mit einem Bauern weniger. Bei Hartmut wechselten sich die Kontrahenten bei den Fehlern ab. Nach knapp 5 Stunden gaben die Schachspieler aus Laatzen ihre Gewinnversuche auf. Beide Partien endeten Remis.
Die Topscorer in dieser Saison waren Ulf Stoy mit 7,5 Punkte aus 9 Partien, Herrmann Bodendieck mit 6,5 (10), Martin Nädler 6 (10), Dietrich Kostka 5 (10), Oleg Rohn 5 (9). Ulf Stoy - Mannschaftsführer - |
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 07. August 2011 um 21:01 Uhr |